09.03.2026


Priv.-Doz. Dr. med. Anne Limbourg
Fachärztin für Plastische & Ästhetische Chirurgie

Eine Brustvergrößerung endet nicht im Operationssaal. Der Körper braucht Zeit, um das Implantat einzukapseln und das Gewebe zu stabilisieren. Wie Sie sich in dieser Zeit verhalten, wirkt sich direkt auf Schwellung, Narbenbildung und die endgültige Form aus. Fachärztinnen begleiten diesen Prozess deshalb engmaschig – von der ersten Kontrolle bis zur Freigabe für den Alltag.
Durch eine sorgfältige Nachsorge können Komplikationen vermieden und das gewünschte Ergebnis optimiert werden. Nachfolgend erhalten Sie umfassende Informationen darüber, was Sie nach der Operation erwartet und wie Sie zur Heilung und einem optimalen Ergebnis beitragen können. Darüber hinaus haben wir in der Praxis spezielle und detaillierte Verhaltenshinweise erarbeitet, die sie zur OP erhalten und die Ihnen als Leitfaden dienen sollen.
Das Wichtigste in Kürze:
Nach der Operation ist es normal, dass die Brüste geschwollen sind und kleine Blutergüsse aufweisen. Diese klingen im Verlauf der Heilungsphase ab:
Ein endgültiges Ergebnis ist in der Regel nach 6 Monaten sichtbar. Zu diesem Zeitpunkt haben sich die Implantate stabilisiert und die Brust hat ihre endgültige Form angenommen.
Der Heilungsverlauf verläuft in der Regel in mehreren Phasen. Die Angaben sind allgemeine Richtwerte – Ihre individuelle Situation bespricht Ihre Fachärztin persönlich mit Ihnen. Regelmäßige Kontrolltermine sind essenziell, um die Heilung zu überwachen und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen:
1. Direkt nach der OP:
2. Eine Woche nach der OP:
3. Zwei Wochen nach der OP:
Weitere Termine:
Jeder Körper heilt anders. Weichen Ihre Beschwerden von diesem Muster ab, sprechen Sie Ihre Praxis darauf an.
Vereinbaren Sie Ihren fachärztlichen Beratungstermin unter:
Ihr Verhalten in den ersten Wochen hat direkten Einfluss auf das Ergebnis. Allgemein gilt:
Diese Hinweise ersetzen keine individuelle Beratung. Ihre Fachärztin passt die Empfehlungen an Ihre OP-Methode und Ihre gesundheitliche Situation an.
Die meisten Heilungsverläufe sind unauffällig. Dennoch gibt es Anzeichen, die eine zeitnahe ärztliche Abklärung erfordern:
Zögern Sie in solchen Fällen nicht. Kontaktieren Sie umgehend Ihre operierende Praxis oder die Klinik.
Regelmäßige Kontrolltermine gehören zu jeder seriösen Brustvergrößerung dazu. Üblich sind Untersuchungen kurz nach der OP, nach etwa zwei bis vier Wochen sowie nach einigen Monaten. Bei Implantaten empfehlen Fachärztinnen zudem regelmäßige Verlaufskontrollen über die Jahre – auch wenn keine Beschwerden bestehen. So lassen sich Veränderungen frühzeitig erkennen.
Narben brauchen Zeit, um zu verblassen – bei vielen Patientinnen dauert dieser Prozess bis zu ein bis zwei Jahre. Narbenpflegeprodukte, konsequenter Sonnenschutz und das Vermeiden von Zugspannung auf die Wunde können den Verlauf unterstützen. Welche Pflege für Sie sinnvoll ist, klären Sie am besten in Ihrer Nachsorgekontrolle.

Da der Eingriff in der Regel nicht medizinisch indiziert ist, übernimmt die Krankenkasse auch die Kosten nicht. Dementsprechend ist auch keine Krankschreibung möglich. Ausnahmen können bei Brustvergrößerungen vorliegen, die zur Rekonstruktion einer Brust aufgrund einer Krebserkrankung vorgenommen werden oder bei Fehl- oder Missbildungen.
Wir empfehlen Ihnen eine Erholungsphase von 2 Wochen einzuplanen, während der Sie sich keinen Anstrengungen aussetzen sollten. Körperlich leichte Bürotätigkeiten können Sie bereits nach einer Woche wiederaufnehmen. Eine Reha ist nicht erforderlich.
Nach zwei Wochen dürfen Sie problemlos die allermeisten Tätigkeiten wiederaufnehmen. Schwere, körperliche Tätigkeiten sollten möglichst für 4 Wochen vermieden werden – besonders wenn die Implantate unter den Brustmuskeln platziert wurden.
Sportliche Betätigungen unterbrechen Sie idealerweise für 4 bis 6 Wochen. Ebenso sollten Sie für ca. 6 Wochen große Hitze (Sauna, Solarium, Sonnenbäder, Wannenbäder) oder direkte Sonneneinstrahlung auf die Brust vermeiden.

Wenn Sie in den ersten Tagen nach der Operation Ihre Brüste durch zu viel Aktivität zu sehr belasten, kann sich die Schwellungszeit verlängern und damit auch die Beschwerden. Zusätzlich ist ein Verrutschen der Implantate in der Wundhöhle möglich, was zu einer unerwünschten Form der Brust führt. Zur Unterstützung der Implantatposition sollten Sie den von uns für Sie besorgten speziellen Kompressions-BH zuverlässig zu tragen.
Die weiteren Nachkontrollen sind erforderlich, um die Narbenreifung zu beurteilen und die Entwicklung einer Kapselfibrose zu kontrollieren, die heutzutage jedoch selten sind. Nach 9-12 Monaten erscheinen Sie in unserer Praxis zu einem Untesuchungstermin mit Ultraschallkontrolle. Mit dieser Methode stellen wir sicher, dass mit Ihrem Implantat alles in Ordnung ist. Im Verlauf können Sie jederzeit einen Termin zur Verlaufskontrolle oder bei Fragen oder unklaren Veränderungen der Brust vereinbaren.
Eine jährliche Brustkrebsvorsorge mittels Ultraschall bei über 40-Jährigen empfehlen wir in Ihrer gynäkologischen Facharzpraxis durchführen zu lassen.
Haben Sie Fragen zu Ihrer Nachsorge oder planen Sie eine Brustvergrößerung? Vereinbaren Sie ein persönliches Beratungsgespräch – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen. Beratungstermin anfragen

Priv-Doz. Dr. med. Anne Limbourg ist eine etablierte plastische Chirurgin in Hannover mit internationalem Ruf für herausragende Leistungen in der ästhetischen Brustchirurgie und Nasenchirurgie. Sie legt Wert auf höchste medizinische Standards für ihre Patientinnen. Der Inhalt dieser Seite wurde vor der Veröffentlichung von Dr. Limbourg geprüft und verifiziert.
Weitere Informationen über ihre Erfahrungen und Prinzipien finden Sie unter „Über Dr. Anne Limbourg“.
Ob Veränderung, Korrektur oder Neuanfang – wir nehmen uns Zeit für Sie. In einem persönlichen Gespräch klären wir gemeinsam, was möglich ist und was wirklich zu Ihnen passt. Einfühlsam, ehrlich und auf Augenhöhe. Vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin in unserer Praxis in Hannover.